Lebensberatung Gesprächstherapie
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Verlust und Trauer

Der Tod eines Menschen bedeutet immer Endgültigkeit und bringt uns in die Nähe zu unserer eigenen Vergänglichkeit. Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir immer jung, schön und aktiv sein sollen. Altern und Sterben hat in unserem Denken keinen Platz und wird verdrängt.

 

Bei Tod eines nahen Menschen ist die Intensität der Trauer abhängig von der Enge der Beziehung zum Verstorbenen.

 

Der schlimmste Verlust ist sicherlich der Tod eines Kindes, der oft ein Trauma auslösen kann. Hier hilft nur eine intensive Betreuung durch einen erfahrenen Psychotherapeuten, weswegen ich Gesprächstherapien zu diesem speziellen Thema nicht anbiete.

 

Der Volksmund sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden". Das mag in vielen Fällen stimmen, manchmal auch nicht und schon gar nicht bei allen. Es gibt Trauernde, die bei Verlust ihres Partners das Gefühl haben, eine Hälfte ihres eigenen Ichs verloren zu haben und sich nur noch halbwertig fühlen. Andere wiederum heben den Kopf hoch und steigen mutig in ein neues Leben.

 

Nicht wenige Angehörige fallen erst in der Zeit nach der Beerdigung und den ganzen Erledigungen zum Nachlass in ein schwarzes Loch. Alle Ablenkungen fallen weg und es beginnt die Zeit der Suche nach eigenen neuen Lebensperspektiven.

 

Wenn Ihnen das Loslassen besonders schwerfällt, unterstütze ich Sie bei Ihrer Trauerarbeit mit intensiven Gesprächen. Wichtig ist für Sie, für Ihr Leben neue Strukturen und Perspektiven zu erarbeiten. Sie selbst werden dann irgendwann merken, wann der Zeitpunkt gekommen ist, ohne Trauerbegleitung den Beginn eines anderen neuen Lebens zu wagen.

 

 

 

 

 

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© Martina Frattesi